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2007 | 31 | 7-15
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Erinnern und Erzählen in Malina von Ingeborg Bachmann

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Im Artikel „Erinnern und Erzählen in Malina von Ingeborg Bachmann“ ist der Versuch unternommen, den Prozess des Erinnerns mit dem Erzählen in Zusammenhang zu bringen. Die Ich-Erzählerin leistet die Erinnerungsarbeit, indem sie das Vergangene aus ihrem Gedächtnis ans Tageslicht bringt, dabei sind die traumatischen Erlebnisse präsent, die nicht gänzlich verarbeitet wurden. Die Erinnerungen werden durch das gegenwärtige Geschehen, unglückliche Beziehung mit Ivan, beeinflusst. Die individuelle Erinnerungsebene wird durch das kollektive Gedächtnis ergänzt. Die Geschichte steht im Hintergrund, aber ersichtlich ist dabei, dass Kriegserlebnisse persönliche Erfahrungen überschatten. Die kollektiven vergangenen Ereignisse haben auch ihre positive Dimension, die mit dem Begriff Haus Österreich verbunden ist. Die individuelle und kollektive Erinnerungsebene werden miteinander verwoben und bilden ein sich gegenseitig beeinflussendes Gefüge.
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Contributors
  • Maria Curie-Skłodowska University, Lublin, Poland
References
  • Assmann, A. (1999): Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des Kulturellen Gedächtnisses. München: Verlag C.H. Beck.
  • Schmidt, J. S. (1991): Erzählen-Erinnern-Identität. In: Assmann, A., Harth D. (Hg.): Mnemosyne. Formen und Funktionen der kulturellen Erinnerung. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuchverlag, S. 379-393.
  • Steiger, R. (1978): Malina. Versuch einer Interpretation des Romans von Ingeborg Bachmann. Heidelberg: Carl Winter Universitätsverlag.
  • Stoll, A. (1992): Bachmanns Malina. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag.
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