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2014 | 80 |
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O rzekomej fundacji biskupstwa w Miśni 2 stycznia 968 roku

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Über die angebliche Stiftung des Bistums Meißen am 2. Januar 968ZusammenfassungDer Verfasser des vorliegenden Aufsatzes polemisiert gegen den Versuch von Wojciech Jasiński, die Echtheit des von Johannes XIII. am 2. Januar 968 zugunsten des Abtes und Bischofs von Meißen Burkhard ausgestellten Privilegs zu erweisen. Detailliert wurden sowohl die älteren, aus der Literatur bekannten als auch die neuen, von W. Jasiński vorgestellten Argumente, die angeblich für die Echtheit der Urkunde sprechen, diskutiert. Denn alle Beweisführungen erweisen sich als nicht überzeugend oder gar falsch. Weder die diplomatische Analyse noch die von W. Jasiński vermuteten historischen Umstände oder die Hinzuziehung des kanonisches Rechts halten der Kritik stand. W. Jasiński konnte vor allem nicht überzeugend darlegen, warum das Privileg Johannes’ XIII. teilweise Textpassagen beinhaltet, die in späteren ottonischen Urkunden wiederkehren, ohne auf die vermeintliche Vorlage zu verweisen. In diesem Aufsatz wird daher aufgezeigt, daß die Meißner Urkunde – die vom Verfasser gänzlich für eine Fälschung gehalten wird – in einen breiteren historischen Kontext gestellt werden kann, vor allem in den Zusammenhang mit den in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts zugunsten des Bistums Meißen ausgefertigten Fälschungen. Die Meißner Urkunde ist daher für die Kirchengeschichte Polens von keinerlei Bedeutung. On the supposed foundation of a bishopric in Meissen on 2 January 968AbstractThe paper is a polemic with Wojciech Jasiński’s attempt to prove the authenticity of the document issued by John XIII on 2 January 968 for Burkhard, abbot of the monastery and bishop of Meissen. Both old arguments known from the literature and the new ones put forward by Wojciech Jasiński, which are supposed to speak for the authenticity of the document, are discussed in great detail. All of them turn out to be either unconvincing or wrong. Neither diplomatic analysis, nor the historical and legal circumstances assumed by Jasiński stand up to scrutiny. First of all, Jasiński does not explain why the document of John XIII contains in part a text which later appears in Ottonian documents without references to it. The article shows that the Meissen document – which the author considers to be a forgery in it entirety – may be placed within a wider historical context, especially that of other forgeries for the benefit of the bishopric of Meissen, produced in the first half of the 12th century. Thus the Meissen document is of no value for Church history in Poland.
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Über die angebliche Stiftung des Bistums Meißen am 2. Januar 968ZusammenfassungDer Verfasser des vorliegenden Aufsatzes polemisiert gegen den Versuch von Wojciech Jasiński, die Echtheit des von Johannes XIII. am 2. Januar 968 zugunsten des Abtes und Bischofs von Meißen Burkhard ausgestellten Privilegs zu erweisen. Detailliert wurden sowohl die älteren, aus der Literatur bekannten als auch die neuen, von W. Jasiński vorgestellten Argumente, die angeblich für die Echtheit der Urkunde sprechen, diskutiert. Denn alle Beweisführungen erweisen sich als nicht überzeugend oder gar falsch. Weder die diplomatische Analyse noch die von W. Jasiński vermuteten historischen Umstände oder die Hinzuziehung des kanonisches Rechts halten der Kritik stand. W. Jasiński konnte vor allem nicht überzeugend darlegen, warum das Privileg Johannes’ XIII. teilweise Textpassagen beinhaltet, die in späteren ottonischen Urkunden wiederkehren, ohne auf die vermeintliche Vorlage zu verweisen. In diesem Aufsatz wird daher aufgezeigt, daß die Meißner Urkunde – die vom Verfasser gänzlich für eine Fälschung gehalten wird – in einen breiteren historischen Kontext gestellt werden kann, vor allem in den Zusammenhang mit den in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts zugunsten des Bistums Meißen ausgefertigten Fälschungen. Die Meißner Urkunde ist daher für die Kirchengeschichte Polens von keinerlei Bedeutung. On the supposed foundation of a bishopric in Meissen on 2 January 968AbstractThe paper is a polemic with Wojciech Jasiński’s attempt to prove the authenticity of the document issued by John XIII on 2 January 968 for Burkhard, abbot of the monastery and bishop of Meissen. Both old arguments known from the literature and the new ones put forward by Wojciech Jasiński, which are supposed to speak for the authenticity of the document, are discussed in great detail. All of them turn out to be either unconvincing or wrong. Neither diplomatic analysis, nor the historical and legal circumstances assumed by Jasiński stand up to scrutiny. First of all, Jasiński does not explain why the document of John XIII contains in part a text which later appears in Ottonian documents without references to it. The article shows that the Meissen document – which the author considers to be a forgery in it entirety – may be placed within a wider historical context, especially that of other forgeries for the benefit of the bishopric of Meissen, produced in the first half of the 12th century. Thus the Meissen document is of no value for Church history in Poland.
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Year
Volume
80
Physical description
Dates
published
2014
online
2014-01-01
Contributors
References
Document Type
Publication order reference
Identifiers
YADDA identifier
bwmeta1.element.ojs-doi-10_12775_RH_2014_02
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