PL EN


2013 | 60 | 1 |
Article title

Okupacja i prawo – antyczne i współczesne refleksje humanisty (Mieczysław Jastrun)

Content
Title variants
Languages of publication
PL
Abstracts
PL
Artykuł nie zawiera abstraktu w języku polskim
EN
Mieczysław Jastrun, der polnische Dichter und Essayist (1903–1983), äußerte sich vielmalsüber das Grauen des Lebens unter der deutschen Okkupation. Das katastrophische Bild ist bei ihmmit der Einstellung eines die Menschenwürde verfechtenden Humanisten verbunden. Seine Aufmerksamkeitauf menschliche Probleme zu richten, blieb immer ein Jastruns eigenartiges Merkmal.Dazu gehörte auch das Recht, das von ihm als menschenfreundlich oder unmenschlich begriffenwar. Das Symbol des menschenfreundlichen und gerechten Rechts ist das dem unmenschlichenRecht der Okkupationszeit entgegengestellte römische Recht. Dieses Motiv kommt noch einigeMale in Essays und Erinnerungen von Jastrun wieder.Die Geschichte des antiken Roms und des ganzen Altertums wurden von ihm jedoch nicht idealisiert.Der Dichter gibt sich keinen Illusionen hin, dass das Recht im Altertum im Dienste der Gewaltund der Macht des Staates war. Andererseits, nach den Zeiten des Zweiten Weltkrieges und Faschismus,wo „prawo rzymskie przestało istnieć“ – „das römische Recht zu bestehen aufgehört hat“,sah er die Tradition des römischen Rechts in der Geschichte Europas als ein überzeitliches Symboldes humanitären Rechts, als eine große universelle ethische Metapher. Auf solch eine Art und Weisebegriffen ist es dem unmenschlichen, tyrannischen und unbarmherzlichen, insbesondere dem Rechtdes Okkupanten und im weiteren Sinn – dem Recht des totalitären Staates entgegengesetzt.
Keywords
PL
EN
Year
Volume
60
Issue
1
Physical description
Dates
published
2013
online
2015-07-15
Contributors
References
Document Type
Publication order reference
Identifiers
YADDA identifier
bwmeta1.element.ojs-doi-10_17951_g_2013_60_1_53
JavaScript is turned off in your web browser. Turn it on to take full advantage of this site, then refresh the page.